Uta Pippig

Herkunft

Deutschland

Spezialisierte Distanzen

Marathon

Geburtsdatum

7. September 1965

Geburtsort

Leipzig

Die Karrierelaufbahn von Uta Pippig

Uta Pippig wuchs in der ehemaligen DDR auf und wurde von Friedrich Janke trainiert. In den Jahren 1986 und 1987 wurde sie DDR-Meisterin im Marathonlauf durch ihre Siege beim Leipzig-Marathon. Im Jahre 1990 gewann Uta Pippig den Berlin-Marathon.

1992 begann ihre erfolgreiche Karriere erst so richtig Früchte zu tragen. Nachdem sie den Berlin-Marathon erneut gewann, holte sie sich den Sieg beim New-York-City-Marathon. In den Jahren 1994 und 1995 siegte Uta Pippig beim Boston-Marathon. Noch im selben Jahr gelang es ihr erneut den Berlin-Marathon zu gewinnen und im Frühling konnte sie ihren Titel beim Boston-Marathon verteidigen. Die Siegerserie fand erst ein Ende als Uta Pippig bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta aufgeben musste.

Im Jahre 1994 erzielte sie ihre persönliche Marathon-Bestzeit beim Boston-Marathon mit einer Zeit von 2:21:45 Stunden. Bis dorthin war dies die schnellste Zeit die je von einer deutschen Läuferin gelaufen wurde. Durch die besonderen Bedingungen der Marathonstrecke in Boston wurde der offizielle Rekord leider nicht anerkannt, somit blieb Uta Pippig 14 Jahre inoffizielle Rekordhalterin.

In Folge eines zu hohen Testosteron/Epitestosteron-Quotienten wurde sie 1998 vom DLV für 2 Jahre gesperrt.

Im Jahre 2002 gab Uta Pippig ihren Rückzug aus dem Leistungssport der Öffentlichkeit bekannt.

Persönliches

Uta Pippig hatte eine Größe von 1,67 Metern und ein Wettkampfgewicht von 55 Kilogramm. Sie hat die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen und lebt zurzeit in den USA, von wo sie aus ihre Popularität benutzt um gemeinnützige Projekte zu unterstützen.

Im Jahre 2006 wurde Uta Pippig zur Präsidentin der Firma Take The Magic Step. Diese Firma wurde gegründet um ihr Gesundheits- und Fitnessprogramm Take The Magic Step weiter zu verbreiten.

Die Bestzeiten von Uta Pippig

1992: 10.000 Meter, 31:21,36 Minuten in Jena

1993: 3.000 Meter, 8:40,99 Minuten in Zürich

1993: 5.000 Meter, 15:15,04 Minuten in Berlin

1994: Marathon, 2:21:45 Stunden in Boston

1995: Halbmarathon, 1:07:58 Stunden in Kyoto

2001: 5 Kilometer, 15:30 Minuten in Providence



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