Ronaldo da Costa

Herkunft

Brasilien

Spezialisierte Distanzen

Marathon

Geburtsdatum

7. Juni 1970

Geburtsort

Descoberto (Minas Gerais/Brasilien)

Die Karrierelaufbahn von Ronaldo da Costa

Ronaldo da Costa ist das Jüngste von insgesamt 11 Geschwistern. Er arbeitete vor seiner Karrierelaufbahn als Schweißer, Schneider und Töpfer.

Im Jahr 1993 und 1995 wurde er südamerikanischer Meister im 5.000-Meter-Lauf.

1994 nahm er an der Ibero-Amerikanischen Meisterschaft teil, wo er sich auf einer Distanz von 5.000 Metern Gold holte. Auf der Distanz von 10.000 Metern konnte er sich Silber sichern. Noch im selben Jahr belegte er beim der Halbmarathon-Weltmeisterschaft in Oslo Platz 3 mit einer Zeit von 1:00:54 Stunden und erkämpfte sich den Sieg des berühmtesten Straßenlaufs seines Landes, der Corrida São Silvestre.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta schied er allerdings im Halbfinales des 10.000-Meter-Laufs aus.

Im Jahr 1997 belegte er beim Berlin-Marathon Platz 5 mit einer Zeit von 2:09:07 Stunden. Nur ein Jahr später siegte er beim Berlin-Marathon, mit einer Bestzeit von 2:06:05 Stunden und brach gleichzeitig den 10 Jahre alten Weltrekord des Äthiopiers Belayneh Dinsamo. Er war somit der erste Marathonläufer, der eine Marathondistanz mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 km/h lief.

Durch sämtliche Verletzungen, kam Ronaldo da Costa in seiner Laufkarriere nicht mehr an seine bisherigen Laufleistungen heran.

Die Bestzeiten von Ronaldo da Costa

1994: Halbmarathon, 1:00:54 Stunden in Oslo

1998: Marathon, 2:06:05 Stunden in Berlin