Moses Tanui

Herkunft

Kenia

Spezialisierte Distanzen

Halbmarathon, Marathon

Geburtsdatum

20. August 1965

Geburtsort

Nandi-Distrikt

Die Karrierelaufbahn von Moses Tanui

Im Jahre 1988 nahm er das erste Mal an den Olympischen Spielen in Seoul teil, wo er Platz 8 im 10.000-Meter-Lauf belegte. Das Gleiche Ergebnis erzielte er auch beim den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona auf einer Distanz von 10.000-Metern.

1990 nahm er an den Commonwealth Games in Auckland teil, wo er auf einer Distanz von über 5.000 Metern Fünfter wurde und auf einer Distanz von 10.000 Metern belegte er Platz 2.

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 in Tokio wurdeer  mit einer Zeit von 27:38,74 Minuten Weltmeister auf einer Distanz von 10.000-Meter-Lauf.

1993 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Stuttgart wurde er mit einer Zeit von 27:46,54 Minuten auf einer Distanz von 10.000 Metern Zweiter hinter Haile Gebrselassie.

Moses Tanui im Crosslauf und Straßenlauf

1987, 1991 und 1993 wurde Moses Tanui gemeinsam mit der kenianischen Mannschaft Weltmeister im Crosslauf. In den Einzelwertungen holte er sich 1990 und 1991 Silber

Im Jahre 1993 konnte er in Mailand den Halbmarathon-Weltrekord des Mexikaners Dionisio Cerón mit einer Zeit von 59:47 Minuten brechen. 1995 wurde Moses Tanui zum Weltmeister im Halbmarathon gekürt.

1994 wurde er Zehnter beim Boston-Marathon. Nur ein Jahr später wurde er beim selben Marathon Zweiter und 1996 und 1998 siegte er bei diesem Lauf. Beim Chicago-Marathon 1999 belegte er den zweiten Rang.

Beim Great North Run erkämpfte er sich 1993 und 1995 den Sieg. 1996 stellte er beim Greifenseelauf in der Schweiz den noch gültigen Streckenrekord von 1:01:40 Minuten auf.

2002 siegte er beim Vienna City Marathon mit einer Zeit von 2:10:28 Minuten.

Im Jahr 2004 zog sich Moses Tanui schwere Verletzungen zu und zog sich somit aus dem Laufsport zurück.

Persönliches

Moses Tanui ist Besitzer eines Hotels in Eldoret und betreibt ein Trainingscamp in Kaptagat. Im Februar 2010 wurde er mit David Lelei (ein kenianischer Mittelstreckenläufer) in einem schweren Autounfall verwickelt, bei welchem David Lelei sein Leben ließ und Moses Tanui schwer verletzt wurde.

Die Bestzeiten von Moses Tanui

1995: 3.000 Meter, 7:39,63 Minuten in Köln

1992: 5.000 Merter, 13:17,80 Minuten in Sevilla

1993: 10.000 Meter, 27:18,32 Minuten

1993: Halbmarathon, 59:47 Minuten in Mailand

1999: Marathon, 2:06:16 Stunden in Chicago