Gete Wami

Herkunft

Äthiopien

Spezialisierte Distanzen

10.000 Meter, Marathon

Geburtsdatum

11. Dezember 1974

Geburtsort

Debre Berhan

Die Karrierelaufbahn von Gete Wami

Ihren großen Durchbruch hatte sie 1992 in Seaoul, als sie Vize-Weltmeisterin der Juniorinnen im 10.000-Meter-Lauf wurde.

Ein Jahr später bei den Afrikanischen Meisterschaften gewann sie die Bronzemedaille, aber auch bei den Panafrikanischen Spielen im Jahr 1995 konnte sie sich die Bronzemedaille auf über 10.000-Metern holen.

In den Jahren 1996 und 1999 wurde sie zur Crosslauf-Weltmeisterin auf der Langstrecke gekürt.

Als sie bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla teilnahm, konnte sie sich den Sieg über 10.000 Metern sichern. Ein Jahr darauf gelang es ihr in Heusden mit einer Zeit von 14:30,88 einen afrikanischen Rekord auf 5.000 Metern aufzustellen. 2000 startete sie bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney und gewann die Bronzemedaille auf über 5.000 Metern und die Silbermedaille auf über 10.000 Metern mit ihrer persönlichen Bestzeit von 30:22,48 Minuten.

Eine Saison darauf holte sie sich den Sieg beim Amsterdam-Marathon mit einer Zeit von 2:22:19 Stunden und 2006 den Sieg beim Berlin-Marathon mit einer Bestzeit von 2:21:34 Stunden. Mit beiden Zeiten gelang es ihr einen äthiopischen Rekord im Marathon aufzustellen.

Im Jahr 2007 belegte sie den zweiten Rang beim Lonon-Marathon mit einer Zeit von 2:21:45 Stunden und konnte ihren Titel beim Berlin-Marathon mit einer Zeit von 2:23:17 Stunden verteidigen. Nur 5 Wochen später nahm sie beim New-York-City-Marathon teil, wo sie sich den zweiten Platz hinter Paula Radcliffe mit einer Zeit von 2:23:32 sichern konnte. Damit wurde sie Siegerin der Serie 2006/2007 der World Marathon Majors.

Beim London-Marathon 2008 wurde sie trotz eines Sturzes bei km 30 noch Dritte.

Gete Wami ist 1,54 Meter groß und hat ein Wettkampfgewicht von 45 Kilogramm. Im Jahre 1999 heiratete sie Geteneh Tessema und ist seit 2003 stolze Mutter einer Tochter.

Die Bestzeiten von Gete Wami

1998: 1.500 Meter, 4:01,47 Minuten in Stuttgart

2000: 5.000 Meter, 14:30,88 Minuten in Heusden-Zolder

2000: 10.000 Meter, 30:22,48 Minuten in Sydney

2001: 3.000 Meter, 8:27,62 Minuten in Zürich

2001: 8 Kilometer, 25:07 Minuten in Balmoral

2001: 5 Miles, 25:14 Minuten in Balmoral

2006: 20 Kilometer, 1:06:41 Stunden in Berlin

2006: Halbmarathon, 1:10:22 Stunden in Berlin

2006: 25 Kilometer, 1:23:14 Stunden in Berlin

2006: 30 Kilometer, 1:40:01 Stunden in Berlin

2006: Marathon, 2:21:34 Stunden in Berlin

2007: 20 Kilometer, 1:06:41 Stunden in Berlin



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