Franziska Rochat-Moser

Herkunft

Schweiz

Spezialisierte Distanzen

Marathon

Geburtsdatum

17. August 1966

Geburtsort

Herzogenbuchsee

Die Karrierlaufbahn von Franziska Rochat-Moser

Am Anfang ihrer Karriere begann Franziska Rochat-Moser als Orientiergungsläuferin. Im Jahre 1989 wurde sie zum ersten Mal Schweizerische Meisterin im Marathon. Im Jahre 1991 bekam sie einen weiteren internationalen Titel im 25-km-Lauf und 1992 sowie 1995 wurde sie Meisterin im Halbmarathon.

Beim Lausanne-Marathon 1993 erkämpfte sich Franziska Rochat-Moser den Sieg mit einer Zeit von 2:42:06 Stunden. Darüber hinaus konnte sie sich den Sieg 1994 beim Frankfurt-Marathon, 1995 beim Greifenseelauf, 1997 beim Murtenlauf und Jungfrau-Marathon sichern. Im November 1997 gewann Franziska Rochat-Moser als erste Schweizerin den New-York-City-Marathon mit einer Zeit von 2:28:43 Stunden.

Im Jahre 1996 nahm Franziska Rochat-Moser an den Olympischen Spielen in Atlanta teil und belegte dabei den 15. Rang. Nur ein Jahr später nahm sie an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Athen teil, wo sie den achten Platz belegte.

1998 gewann Franziska Rochat-Moser den Grand Prix von Bern mit einer Zeit von 53:00,40 Minuten, dieser umfasst eine Distanz von 16,093 Kilometer. Ein Jahr später gelang es ihr in Barakaldo mit einer Zeit von 31:56,78 Minuten eine persönliche Bestzeit im 10.000-Meter-Lauf aufzustellen. Im selben Jahr stellte Franziska Rochat-Moser auch beim Lissabon-Halbmarathon ihre persönliche Bestzeit von 1:10:54 Stunden auf und wurde beim Boston-Marathon Zweite mit einer Zeit von 2:25:51 Stunden, dies ist die schnellste Zeit die je von einer Schweizerin gelaufen wurde.

Persönliches

Franziska Rochat-Moser war 1,75 Meter groß und wog zu Wettkampfzeiten 54 Kilogramm. Im Oktober 2000 musste sie sich einer Operation an der Hüfte unterziehen. Daraufhin gab sie im Herbst 2001 ihren Rücktritt aus dem Laufsport bekannt. Franziska Rochat-Moser war seit 1995 mit dem Koch Philippe Rochat verheiratet.

Am 6. März 2002 wurde Franziska Rochat-Moser bei einem Lawinenabgang unterhalb von Les Diablerets schwer verletzt, wo sie am nächsten Tag im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag.

Kurz vor ihrem Tod hatte sie in Kooperation mit der Fondation Franziska Rochat-Moser eine Stiftung zur Förderung junger Talente im Langstreckenlauf gegründet.

Die Bestzeiten von Franziska Rochat-Moser

1998: Halbmarathon, 1:11:47 Stunden in Uster

1999: 10.000 Meter, 31:56,78 Minuten in Barakaldo

1999: Marathon, 2:25:51 Stunden in Boston