Eva-Maria Gradwohl

Herkunft

Österreich

Spezialisierte Distanzen

Marathon

Geburtsdatum

29. März 1973

Geburtsort

Österreich

Die Karrierelaufbahn von Eva-Maria Gradwohl

Zunächst war Eva-Maria Gradwohl im Radsport aktiv, wo sie 1990 bei der Junioren-WM den 26. Rang als beste Österreicherin belegte. Im nächsten Jahr beendete sie ihre Karriere im Radsport.

Im Jahr 1998 startete Eva-Maria Gradwohl das erste Mal auf Marathondistanz beim Vienna City Marathon und traf mit einer Zeit von 3:10:00 Stunden im Ziel ein. Ein Jahr später nahm sie am Graz-Marathon teil, bei welchem sie eine Zeit von 2:50:00 Stunden erzielte.

2000 und 2001 wurde Eva-Maria Gradwohl österreichische Vizemeisterin auf einer Distanz von 5.000 und 10.000 Meter sowie im Halbmarathon.

Ein Jahr darauf wurde sie östereichische Meisterin im Halbmarathon und siegte beim Wachau-Marathon auf Halbmarathondistanz mit einer Zeit von 1:14:47 Stunden. Im selben Jahr noch nahm sie am Graz-Marathon teil, wo sie sich ebenfalls den Sieg erkämpfen konnte.

Im nächsten Jahr holte sich Eva-Maria Gradwohl den nationalen Titel auf Halbmarathon- und Marathondistanz und stellte mit einer Zeit von 1:13:25 Stunden einen nationalen Rekord im Halblmarathon auf.

Beim Vienna City Marathon 2004 belegte Eva-Maria Gradwohl mit einer Zeit von 2:38:04 Stunden den 4. Platz. Kurze Zeit später wurde sie österreichische Meisterin auf über 5.000 Metern. Auch im nächsten Jahr wurde sie erneut nationale Meisterin auf der Halbmarathondistanz und belegte beim Vienna City Marathon den zweiten Platz sowie den neunten beim Berlin-Marathon.

2006 wurde Eva-Maria Gradwohl beim Stockholm-Marathon Zweite. Wenig später gewann sie zum fünften Mal den Graz-Marathon mit einer Zeit von 2:37:32 Stunden.

Im Jahr 2007 gewann Eva-Maria Gradwohl den Linz-Marathon und den Salzburg Marathon. Außerdem konnte sie sich erneut den Titel im Halbmarathon holen, wurde Zehnte beim Berlin-Marathon mit einer Zeit von 2:36:21 Stunden und stellte beim Graz-Marathon auf Halbmarthondistanz einen neuen Streckenrekord auf.

Ihren größten Erfolg hatte Eva-Maria Gradwohl beim Linz-Marathon 2008, wo sie mit einer Siegerzeit von 2:30:51 Stunden im Ziel eintraf. Mit dieser Zeit gelang es ihr einen österreichischen Rekord aufzustellen und wurde für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2008 in Peking nominiert, bei denen sie als 57. im Ziel einlief.

2009 konnte Eva-Maria Gradwohl ihren Titel beim Linz-Marathon und beim Graz-Marathon auf Halbmarathondistanz verteidigen. Nur kurze Zeit später siegte sie beim Florenz-Marathon. Eine Saison später gelang ihr der vierte Sieg in Folge beim Linz-Marathon.

Am 29. April 2010 musste Eva-Maria Gradwohl in ihrem Urlaub von NADA Austria einen Dopingtest durchführen. Es kam zu einer Streiterei in der ihr Lebengefährte Walter Mayer die Dopingkontrolleure beschimpfte und Eva-Maria Gradwohl die Kontrolle verweigerte. Am 3. Mai wurde Eva-Maria Gradwohl suspendiert und ein Verfahren wegen des Verstoßes der Doping-Richtlinien eingeleitet. Gleichzeitig gab sie den Rücktritt aus dem Laufsport der Öffentlichkeit bekannt. Ihr Lebensgefährte entschuldigte sich am 6. Mai für sein Verhalten gegenüber der Dopingkontrolleure, welche er als “Arschlöcher und Schweine” beschimpfte. Im Juli desselben Jahres verhängte die NADA eine Sperrung der Läuferkarriere von Eva-Maria Gradwohl für 2 Jahre.

Persönliches

Eva-Maria Gradwohl hat eine Größe von 1,68 Metern und ein Wettkampfgewicht von 58 Kilomgramm. Sie ging für SV ADA Happy Lauf Anger und wurde von Haralf Bauer trainiert. Seit 1994 ist sie stolze Mutter eines Sohnes und lebt in Baierdorf. Seit 2006 ist der Skilangläufer Walter Mayer ihr Lebensgefährte.

Die Bestzeiten von Eva-Maria Gradwohl

2003: Halbmarathon, 1:13:25 Stunden in Wien

2008: Marathon, 2:30:52 Stunden in Linz